Wegfall der Überziehungszinsen

bei allen Privatkonten der Volksbank Dinslaken eG

Ab dem 01.07.2017 verzichtet die Volksbank Dinslaken auf Überziehungszinsen, die bisher mit einem Zinssatz von 5% berechnet wurden. Mit dem Wegfall des Zinsaufschlages bei Überziehungen entspricht der Überziehungszins ab Juli dem normalen Zins für Dispositionskredite.

Der „Dispokredit“ wird mit den Bankkunden in der Regel abhängig von ihren Einkommens- und Vermögensverhältnissen verabredet, um für den Fall der Fälle flexibel reagieren zu können und immer einen finanziellen Spielraum zu haben. Die Höhe des „Dispo“ beträgt in der Regel bis zu drei Monatsnettoeinkommen; er ist individuell je nach Kundenwunsch und –bonität anpassbar. Wer über diese vereinbarte Summe hinaus ins Minus geht, muss bei vielen deutschen Kreditinstituten zusätzlich noch einen Zinsaufschlag zahlen.

Helmut Böing, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Dinslaken dazu: „Diese Überziehungszinsen haben ihre Berechtigung, denn diese unabgesprochenen Überziehungen verursachen bei uns einen erhöhten Verwaltungsaufwand und erhöhte Eigenkapitalkosten. Die Überziehungszinsen decken diesen Aufwand nur teilweise ab.“

Dennoch verzichtet die Volksbank Dinslaken nun künftig auf diese Zinseinnahmen. „Als Volksbank vor Ort streben wir nicht nach dem maximalen Gewinn. Natürlich müssen wir aber auch betriebswirtschaftlich bestehen können“, erläutert Böing weiter „Den Wegfall  dieser Zinseinkünfte sehen wir als eine Investition in das Vertrauen unserer Kunden, in Kundenbindung und -zufriedenheit.“ In dem Verzicht dokumentiere die Volksbank Dinslaken einen fairen und verbraucherfreundlichen Umgang mit ihren Kunden.