Neues Vorstandsteam und 120. Geburtstag der Bank

Seit Anfang November ist nun das neue Vorstandsteam der Volksbank Dinslaken im Amt. Mit Claus Overlöper und Gerhard Bremekamp werden nun zwei „Eigengewächse“ des Dinslakener Geldinstituts als Vorstand verantwortlich sein.
Claus Overlöper ist bereits seit fast 10 Jahren im Vorstand tätig. In der Aufgabenteilung des neuen Vorstandsteams ist Overlöper für die Bereiche Gesamtbanksteuerung, Innenrevision, Personal und sämtliche unterstützende Bereiche  - wie etwa die Technik - zuständig. 
Gerhard Bremekamp hat seine Wurzeln – wie Claus Overlöper auch -  bei der Volksbank Dinslaken. Er absolvierte seine Ausbildung zum Bankkaufmann im Jahr 1983 und leitete über viele Jahre die Geschäftsstelle Eppinghoven. Im Jahr 2001 übernahm Bremekamp als Leiter des Bereiches Firmenkundenbetreuung die Verantwortung für die Kundenbeziehungen zu Kunden aus dem Mittelstand, den Gewerbetreibenden, aber auch zu Freiberuflern und Baufinanzierungskunden. Verantwortlich ist Bremekamp im Vorstand für das private und gewerbliche Kundengeschäft der Volksbank Dinslaken. Ebenso gehören die Bereiche Marketing und Öffentlichkeitsarbeit in sein Ressort. Bremekamp lebt mit seiner Familie in Eppinghoven und engagiert sich unter anderem im Heimatverein Eppinghoven.
Als Aufsichtsratsvorsitzender ist auch Jörg Buschmann noch jung im Amt. Er ist seit 2013 Mitglied des Aufsichtsrates und in diesem Jahr zum Aufsichtsratsvorsitzenden bestimmt. Jörg Buschmann ist als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer tätig und stammt aus Dinslaken. Er zeigt sich überzeugt, dass „Vorstand und Aufsichtsrat die richtigen Weichen für die Zukunft der Volksbank Dinslaken gestellt haben.“ Die konstruktive und offene Arbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat solle auch mit dem neuen Vorstandsteam fortgesetzt werden. Außerdem sei sowohl die Führungsmannschaft als auch das gesamte Volksbank-Team leistungsfähig und motiviert. Buschmann selber stellte sich im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung allen Volksbankern persönlich vor und machte deutlich, dass die Volksbank als Dinslakener Geldinstitut zwar Herausforderungen zu bewältigen habe, aber auch gut aufgestellt sei.
Bereits vor Monaten hat sich die Volksbank Dinslaken – noch mit der Vorstandsbesetzung Helmut Böing (seit Ende Oktober im Ruhestand) und Claus Overlöper intensiv mit den Rahmenbedingungen und den kommenden Aufgaben auseinander gesetzt. Ein Schritt, um die Volksbank Dinslaken zukunftsfähig zu halten, ist die Entscheidung, das Geschäftsstellennetz zu konzentrieren. So werden zum Ende Februar 2016 die beiden Stellen Bruckhausen und Baßfeldshof nicht mehr mit einem Beratungsangebot zur Verfügung stehen. „Diese Information“, so Overlöper, „haben unsere Kunden schon frühzeitig erhalten. Wir arbeiten intensiv daran, den guten Kontakt zu unseren Kunden zu halten und die Leistungen bedarfsgerecht anzubieten“. Aus der Region wolle die Volksbank Dinslaken sich auf keine Fall zurückziehen – auch zukünftig können Vereine und andere Institutionen vor Ort mit der Unterstützung der Volksbank rechnen. Beispielhaft nannte Overlöper die Aktivitäten in den Werbegemeinschaften, bei Schützenfesten oder die Angebote in Kindergärten und Grundschulen, die seit Jahren von der Volksbank angeboten werden. „Hier bleiben wir der verlässliche Partner und im wahrsten Sinne „die Bank vor Ort“, da dürfen unsere Kunden uns beim Wort nehmen“, so Overlöper weiter.
Zur Zeit werden Konzepte erarbeitet, um auf möglichst vielen verschiedenen Wegen den Zugang zu den Bankdienstleistungen zu ermöglichen. „Die Welt entwickelt sich weiter, und wir begleiten diese Entwicklung aktiv“, so Overlöper. Neben dem traditionellen Weg über die Geschäftsstelle haben sich in den Jahren auch die Nutzung der Automaten außerhalb der Öffnungszeiten, das Online-Banking im Internet und die Nutzung der Volksbank-App etabliert. Um die telefonische Erreichbarkeit zu optimieren und auch auf diesem Weg einen Bank-Service anbieten zu können, arbeitet das Team der Volksbank derzeit an einer Lösung. „Wir möchten unseren Kunden gerne bereits im nächsten Frühjahr einen weiteren bequemen Weg zu uns ermöglichen“, erläutert Overlöper die nächsten Pläne.
Das Ziel der Volksbank sei es , die Kunden mit den passenden Ansprechpartnern zusammenzubringen. „Wir nutzen die Technik weiterhin sinnvoll, um Zeit zu sparen und möglichst bequeme Abwicklungen zu garantieren“, so Bremekamp. Die Zeit für intensive Beratungsgespräche muss zur Verfügung stehen, um mit den Kunden passgenaue Lösungen zu erarbeiten. Hier sehen wir unsere Stärke, so Bremekamp weiter. „Wir haben mit unseren Beratern und Spezialisten ein hervorragendes Angebot für Privat- und Geschäftskunden – wir freuen uns, wenn wir gefordert werden. Unser Ziel ist es, am Markt in Dinslaken mit unseren Stärken wahrgenommen zu werden.“
Das Vorstands-Duo ist sich einig, dass die Rahmenbedingungen – beispielsweise die zunehmende Regulatorik, aber auch das Niedrigzinsumfeld – große Herausforderungen für das Unternehmen mit sich bringen werden. Daher ist eine vorausschauende und umsichtige Unternehmenspolitik für beide Banker die Basis, um den Blick positiv nach vorne zu richten. „Leistung, Respekt und Freude“ ist das Motto des neuen Vorstands-Teams. „Wir glauben fest daran, dass wir mit unserer Mannschaft weiterhin viel bewegen können“, so beide unisono.
Dass die Volksbank Dinslaken in diesen Tagen auf ihr 120-jähriges Bestehen blickt, macht beide Herren besonders stolz: Ende November 1895 wurde der Eppinghovener Spar- und Darlehenskassenverein gegründet. „Dies sind unsere Wurzeln. Unsere Vorgänger haben in vielen Jahrzehnten dieses Institut entwickelt – viele unserer Kunden sind uns seit Generationen treu. Dafür bedanken wir uns und sehen es als großen Vertrauensbeweis, aber auch als unsere Verantwortung für die Zukunft“, so Claus Overlöper, der seit Anfang November das Amt des Vorstandsvorsitzenden inne hat. Zur genossenschaftlichen Idee führt Gerhard Bremekamp aus: „Volksbanken sind als Genossenschaftsbanken mehr als "nur" Banken. Sie sind ihren Mitgliedern verpflichtet, lokal verankert, überregional vernetzt, demokratisch organisiert und an genossenschaftlichen Werten orientiert. Diese Eigenschaften sind historisch gewachsen und haben sich über die Zeit fest etabliert.“
"Was einer alleine nicht schafft, dass schaffen viele." Auf diesem einfachen Gedanken basiert das genossenschaftliche Geschäftsmodell. Diese Überzeugung der Gründungsväter Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen teilen wir Genossenschaftsbanken seit über 150 Jahren. Die Volksbanken zählen bun-desweit derzeit 30 Millionen Kunden und über 18 Millionen Mitglieder. Die beiden Vorstände stehen auch in Dinslaken für die genossenschaftlichen Werte wie Partnerschaftlichkeit, Transparenz, Solidarität und Bodenständigkeit.
„Unsere Mannschaft ist motiviert, die knapp 9.000 Mitglieder und ca. 18.000 Kunden hier in Dinslaken jeden Tag aufs Neue von unseren Leistungen zu überzeugen“, so Bremekamp.
Bedanken wird sich die Volksbank anlässlich ihren Jubi-läums in den nächsten Wochen mit einigen Aufmerksamkeiten bei ihren Kunden – so ist geplant, dass in der Vorweihnachtszeit jeweils Christsterne und Schokoladen-Nikoläuse verschenkt werden sollen. Zum runden Geburtstag zeigt sich die Volksbank außerdem spendabel: Anstelle eine Festveranstaltung auszurichten, stellt das Dinslakener Finanzinstitut 12 mal 500 € als Spenden zur Verfügung. Die Empfänger stehen noch nicht fest – hier sind die Kunden und Bürger selber gefragt. Auf der Homepage – unter www.vobadin.de  - kann ein Vorschlag eingereicht werden. Der Spendenempfänger muss ein gemeinnütziger Verein und in Dinslaken bzw. in Hünxe-Bruckhausen ansässig sein. Unter allen Vorschlägen wird dann vor Weihnachten ein Gremium über die Verteilung des Spendentopfs entscheiden. Einsendeschluss ist der 4. Dezember 2015.

Gerhard Bremekamp, Jörg Buschmann und Claus Overlöper