Erfreuliches Ergebnis 2013 bei der Volksbank Dinslaken eG

Die Vorstandsmitglieder Helmut Böing und Claus Overlöper ordnen das Jahr 2013 in die Reihe der guten Jahre ein.

 

Betreutes Kundenvolumen

Erfreut berichten die Vorstände, dass das insgesamt betreute Kundenvolumen um 18 Mio. € auf 625 Mio. € angestiegen ist. Dabei blieb der Anstieg der bilanziellen Kundenforderungen mit 2 Mio. € auf 196 Mio. € hinter den Erwartungen zurück. Im Kreditgeschäft hat erneut die langfristige Finanzierung von Immobilien im Vordergrund gestanden. Bei der Entwicklung der Kundeneinlagen, die sich ebenfalls um 2 Mio. € auf 225 Mio. € erhöhten, macht sich das anhaltend niedrige Zinsniveau bemerkbar. Die Kunden entschieden sich bei ihren Anlagen auch für kurzlaufende Festgelder bzw. hielten die Liquidität auf dem Girokonto. Unter Berücksichtigung der aktuellen Inflationsrate führte diese Entscheidung allerdings zu realen Vermögensverlusten. Besser schnitten die Kunden ab, die von der Beratung zur Vermögensstrukturierung Gebrauch machten, um die optimale individuelle Zusammensetzung des Vermögens gemeinsam mit dem Berater zu erarbeiten. 

 

Ergebnisrechnung

„Dem Ergebnisrückgang aufgrund des weiter anhaltenden niedrigen Zinsniveaus ist ein Bündel von Maßnahmen entgegengestellt worden“, so Vorstandsvorsitzender Helmut Böing. Er berichtet von einer erfreulichen Entwicklung des Wertpapiergeschäftes und des Fondsgeschäftes mit der Union-Investment sowie der Geschäfte mit den Partnern in der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Unter dem Strich konnte das ordentliche Betriebsergebnis, 2,5 Mio. €, gegenüber dem Vorjahr verbessert werden. Das Risikoergebnis, so Vorstand Claus Overlöper, liegt weiterhin im Plan. Aus dem erzielten Ergebnis kann erneut ein bemerkenswerter Betrag den Reserven der Bank zugeführt werden.

 

Mitglieder

Die Rechtsform der Genossenschaft erfreut sich bundesweit jährlich wachsenden Zuspruchs. Auch bei der Volksbank Dinslaken eG ist das spürbar. 307 Kunden entschieden sich im abgelaufenen Jahr, Mitglied der Genossenschaft und damit Miteigentümer zu werden. Zum 31.12.2013 betrug die Zahl der Mitglieder 8.752.

 

Mitarbeiter

Die Sicherstellung eines stets hohen Betreuungs- und Beratungsstandards, unter Berücksichtigung aktueller und erwarteter wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen, erfordert eine kontinuierliche Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Dieses gilt auch im Hinblick auf die Umsetzung der immer schneller wachsenden Anforderungen der Finanzaufsicht. Die Volksbank Dinslaken eG begegnet diesen Herausforderungen offensiv. Die Anzahl der Trainings- und Seminartage lag erneut bei ca. 300 Tagen. Die Mitarbeiterzahl wurde im Jahr 2013 um zwei Mitarbeiter auf 64 Mitarbeiter erhöht. Frei werdende Stellen will die Volksbank Dinslaken eG, so Vorstandsvorsitzender Helmut Böing, auch in den kommenden Jahren durch Nachwuchskräfte aus den eigenen Reihen ersetzen. Folglich wird der Ausbildung weiterhin große Aufmerksamkeit geschenkt. Um die Mitarbeiter bei dem Streben nach einer Balance zwischen An- und Entspannung eine Unterstützung zu geben, hat die Bank als weiteren Baustein ein Betriebliches Gesundheitsmanagement etabliert und nach Auswertung einer Mitarbeiterbefragung erste konkrete Angebote mit Partnern vor Ort für die Mitarbeiter entwickelt.

 

Vertreterversammlung

Am 07. Mai 2014 wird der Vorstand den Vertretern in der Kathrin-Türks-Halle den Bericht über das Geschäftsjahr 2013 abgeben, die nach der Satzung vorgesehenen Themen zur Beschlussfassung vorlegen und einen Ausblick in die kommenden Jahre geben. In der Erwartung, dass die Eigenkapitalanforderungen von der Bankenaufsicht weiter verschärft werden, wird der Vorstand der Vertreterversammlung vorschlagen, den seit vielen Jahren beschlossenen Dividendensatz von 6 % für das Geschäftsjahr 2013 auf 5 % zu reduzieren. Hierdurch entsteht aktuell und in den kommenden Jahren ein weiterer Spielraum, das Kernkapital zusätzlich zu stärken. Im Rahmen der Vertreterversammlung wird Prof. Dr. Michael Schreckenberg, Universität Duisburg-Essen, den Mitgliedern und Gästen Interessantes zum Thema: „ Unser Leben im Stau – Neue Erkenntnisse der Verkehrsforschung“ vorstellen.

 

Gesellschaftliche Verantwortung

Die Volksbank Dinslaken eG, so Vorstandsvorsitzender Helmut Böing, grenzt sich von den überregional tätigen Kreditinstituten deutlich ab. Die Volksbank Dinslaken eG stellt Arbeitsplätze vor Ort und zahlt Steuern und Sozialversicherungsbeiträge in der Region. Die Mitarbeiter leisten in verschiedenen Vereinen und Institutionen besondere Beiträge. Auch finanziell engagiert sich die Volksbank vor Ort. Im abgelaufenen Jahr waren es rund 60 TEUR, mit denen erneut bemerkenswerte Projekte in unserer Stadt, z. B. der Kindertag im Rahmen des Fantastivals, der Umweltunterricht in den Grundschulen, die Veranstaltung der katholischen und evangelischen Kirche zu Pfingsten “Feuer-Flamme-Sein“ sowie größerer Vorhaben der Fördervereine des St. Vinzenz Hospitals ebenso wie auch die Sportvereine, die Kirchengemeinden und die Bereiche Kunst und Kultur bei vielen Einzelthemen unterstützt wurden.

 

Nummer 1 in der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit

Die 1100 Volksbanken in Deutschland haben sich in einem mehrjährigen Projekt das Ziel gesetzt, die Nummer 1 in der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit zu werden. Im Vordergrund stehen dabei der Ausbau der Beratungsqualität und die Weiterentwicklung des Online-Kanals als Zugangsweg zur Bank. „Im Laufe des Jahres“, so Vorstandsvorsitzender Helmut Böing, „werden wir schrittweise mit elektronischer Unterstützung unseren Beratungsprozess weiter entwickeln, der neben einer Qualitätsverbesserung auch eine höhere Rechtssicherheit bietet.“ In kommenden Jahren sieht die Volksbank Dinslaken eG einen Aufgabenschwerpunkt darin, die Versorgungslücke anzusprechen, die schon in der aktiven Berufsphase bei Unfällen oder andauernder Erkrankung eintreten kann. Auch wenn das Thema von vielen Menschen ausgeblendet wird, ist die Versorgungslücke im dritten Lebensabschnitt ein nicht mehr zu leugnendes Thema, besonders für die, die das Rentenalter erst in weiter Ferne sehen. Unsere neue Homepage ist seit einigen Tagen im Netz. Sie ist benutzerfreundlicher, informativer und  stets aktuell. Weitere Möglichkeiten, Bankgeschäfte online abzuschließen, sind in der Vorbereitung.

Beide Vorstandsmitglieder erläutern, dass sie auch in Zukunft dem persönlichen Gespräch zwischen Kunde und Berater den Vorrang geben. Gleichwohl stellen sie fest, dass die Nutzung der elektronischen Möglichkeiten sich wachsender Kundenbeliebtheit erfreut. Aktuell wird die Angemessenheit der Öffnungszeiten in den einzelnen Bankstellen auf den Prüfstand gestellt. „Nach der Auswertung der laufenden Nutzungsanalyse des Serviceangebots werden wir uns mit einer möglichen Anpassung der Öffnungszeiten der Geschäftsstellen befassen“, so die Vorstände Helmut Böing und  Claus Overlöper. Beide blicken trotz der nicht einfachen Rahmenbedingungen insgesamt zuversichtlich in die nächsten Jahre.