Volksbank Dinslaken und Volksbank Rhein-Lippe planen Fusion

Verschmelzung für 2018 geplant - zwei starke Partner wollen gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft meistern

Vorstand Volksbank Dinslaken eG mit Vorstand Volksbank Rhein-Lippe eG

Dinslaken/Hamminkeln/Hünxe/Voerde/Wesel. „Wir wollen gemeinsam mit der Volksbank Rhein-Lippe eG eine starke Genossenschaftsbank am rechten Niederrhein bauen und 2018 fusionieren,“ so Claus Overlöper, Vorstandsmitglied der Volksbank Dinslaken eG. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Gerhard Bremekamp (Volksbank Dinslaken eG), Gerd Hüsken, Ulf Lange und Gerhard Wölki (Volksbank Rhein-Lippe eG) stellte Overlöper heute die Pläne für die geplante Verschmelzung vor.

Ziel der Fusion sei es, auch weiterhin attraktive Leistungen und Angebote mit hoher Qualität für Mitglieder und Kunden in der Region bereit zu stellen. Die veränderten Rahmenbedingungen – vor allem die zunehmende Regulatorik und die Nullzins-Politik der Europäischen Zentralbank und die damit verbundenen Ertragsrückgänge - zwingen die Verantwortlichen, sich mit neuen Geschäftsmodellen zu beschäftigen.

„Wie sehen uns in der Verantwortung für unsere Mitglieder und Kunden und auch für unsere Mitarbeiter, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern“, so Bankvorstand Gerd Hüsken. Da beide Banken heute von einer guten Basis sprechen, beide Banken wirtschaftlich gesund und gut aufgestellt sind, sei der Zeitpunkt nun gut, die Weichen für eine gemeinsame Zukunft zu stellen.

In gemeinsamen Gesprächen haben beide Banken zu vielen Grundsatzfragen eine hohe Übereinstimmung festgestellt, die strategische Ausrichtung passe gut zusammen. „Wir wollen als starke und wirtschaftlich erfolgreiche Partner zusammengehen, um auch für unsere Mitarbeiter sichere Arbeitsplätze und attraktive Zukunftsperspektiven anzubieten,“ erläuterte Gerd Hüsken. Seit vielen Jahren bestünden diverse Kooperationen, etwa im Bereich Ausbildung und Marketing. Auch die Zusammenarbeit mit der gemeinsamen Immobilientochter VIN stehe für eine erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Beide Häuser orientieren sich an den genossenschaftlichen Grundsätzen und Werten. Im Fokus stehen dabei die regionale Nähe und ein leistungsfähiges Angebot für Privat – und Geschäftskunden. Themen wie erlebbare Regionalität, erweiterte Leistungsangebote auf persönlicher und digitaler Ebene und neue Entwicklungschancen durch Spezialisierungen werden die „neue“ Bank daher zukünftig weiter antreiben.

„Die Region bekommt eine starke Genossenschaftsbank“, so Overlöper. Dies lässt sich auch in Zahlen ablesen: mit der Verschmelzung würde auf Basis der Geschäftszahlen 2016 ein Institut mit einer Bilanzsumme von 1,3 Milliarden Euro und ca. 70.000 Kunden – davon 31.500 Teilhabern entstehen. Das Geschäftsgebiet der neuen Volksbank würde sich am rechten Niederrhein über die Marktgebiete Dinslaken, Hamminkeln, Hünxe, Voerde und Wesel erstrecken.

Über die Verschmelzung sollen die Vertreter der Volksbank Dinslaken eG und der Volksbank Rhein-Lippe eG in den Vertreterversammlungen 2018 abstimmen. Die Fusion würde – nach Zustimmung der Vertreter – rückwirkend zum 1. Januar 2018 wirksam, eine technische Fusion würde im Herbst 2018 erfolgen.